Wir sind ein Ort für das Nachdenken über Recht. Wir erforschen seine Theorie und Geschichte in vergleichender Perspektive. Wir tragen durch ein vertieftes Verständnis von Recht zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen bei.
Das in Frankfurt am Main ist mit seinen über 150 Mitarbeiterinnen ein weltweit führendes Forschungsinstitut im Bereich der juristischen Grundlagenforschung. Seine drei Abteilungen mit über 70 Wissenschaftlerinnen, die herausragenden Bestände seiner Spezialbibliothek und seine zahlreichen nationalen wie internationalen Kooperationen machen es zu einem Knotenpunkt des globalen Wissenschaftsaustauschs für diejenigen, die sich für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rechtlicher Ordnungen interessieren.
Wir suchen zum 01.10.2026 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen
in der Abteilung „“ im Rahmen des Forschungsprojektes „Normative knowledge in the praxis of the Congregation of the Council. The production of normative categories and models for the post-Tridentine world“ unter der Leitung von Prof. Dr. Benedetta Albani.
Mit umfangreichen Digitalisierungsprojekten zum Aufbau digitaler Quellencorpora und rechtshistorischer Bildsammlungen sowie mit der Arbeit an digitalen Quelleneditionen nehmen die Digital Humanities bereits jetzt einen wichtigen Platz in der Arbeit des Instituts ein. Diese Aktivitäten möchten wir in Zukunft verstärken.
Zusammen mit den Mitgliedern der Forschungsgruppe sowie Kolleg*innen aus Wissenschaft, Bibliothek und IT entwickeln Sie Konzepte und definieren Anforderungen an digitale Werkzeuge für die Durchführung verschiedener Projekte im Rahmen des Forschungsprojekts. Sie wirken an der Konzeption und Umsetzung von Datenmodellen und Ontologien mit, die darauf ausgelegt sind, die verschiedenen Projekte zu unterstützen und eine vollständige semantische Interoperabilität zwischen den Systemen zu gewährleisten. Sie evaluieren bereits vorhandene technische Lösungen auf ihre Anwendbarkeit im konkreten Projektkontext und passen sie ggf. entsprechend dem Bedarf an. Für Anforderungen, für die es bislang keine adäquaten Lösungen gibt, spezifizieren Sie die Softwarearchitektur und setzen die Spezifikation in ein funktionsfähiges System um. Sie tragen zur Erforschung und Weiterentwicklung von Fragestellungen und Methoden der Digital Humanities bei und leisten einen Transfer Ihrer theoretischen und anwendungsbezogenen Kenntnisse in die Arbeit der Forschungsgruppe. Sie bringen Ihr Wissen aktiv in den Fachdiskurs ein und haben die Möglichkeit, an wissenschaftlichen Tagungen und Seminaren teilzunehmen und diese mitzugestalten! Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten, an denen Sie mitarbeiten werden, finden Sie auf der Seite oder wenden Sie sich an die Projektleiterin Prof. Dr. Benedetta Albani unter der E-Mail-Adresse .
Ihre Aufgaben sind:
Sie verfügen über einen Universitätsabschluss (Master, M.A. oder Diplom) in einschlägigen Disziplinen mit nachgewiesener Erfahrung im Bereich Digital Humanities / Computational Humanities. Wir erwarten eine ausgeprägte Kooperations- und Organisationsfähigkeit sowie einen eigenverantwortlichen und zielorientierten Arbeitsstil. Sehr gutes Englisch in Wort und Schrift ist unabdingbar.
Die Vergütung richtet sich entsprechend Ihrer Qualifikation nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes Bund (TVöD Bund) bis Entgeltgruppe 13 unter Einschluss der Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes inklusive betrieblicher Altersvorsorge (VBL). Berufserfahrungen finden bei der Gehaltsfestsetzung Berücksichtigung. Die Stelle ist befristet für 3 Jahre.
Die Max-Planck-Gesellschaft ist bemüht, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Wir begrüßen Bewerbungen jedes Hintergrunds. Die Max-Planck-Gesellschaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser . Bitte übermitteln Sie diese mit Ihren aussagekräftigen Unterlagen (Anschreiben, ausführlicher Lebenslauf, Nachweise zu schulischen und beruflichen Abschlüssen sowie Arbeitszeugnisse). Bewerbungen per E-Mail oder Post können nicht berücksichtigt werden.
Nach einer ersten Auswertung der Unterlagen werden die ausgewählten Bewerber*innen zu Vorstellungsgesprächen am Institut in Frankfurt oder in einer anderen, noch zu vereinbarenden Form eingeladen.
Bewerbungsschluss ist der 07.07.2026