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Ortsgemeinde Jakobsweiler

Dieses kleine Dorf, ganz nahe am Donnersberg-Massiv, hat eine idyllische Lage. Eingekuschelt ist es in ein Tal, das bei aller Kleinheit noch wieder unterteilt ist in Seitentäler, so dass sich ein lebhaftes Auf und Ab ergibt.
Der Kirchturm erhebt sich aus den horizontalen Linien der Dächer. Eng die Straßen, verwunschene Ecken allenthalben. Das Ganze umgeben von den schützenden Anhöhen, auf denen Edelkastanien stehen und Obstbäume.
Es ist wohl kein Zufall, dass gerade dieses Dorf und seine Umgebung durch die liebevolle Darstellung von Susanne Faschon einen Platz der Literatur gefunden hat. Jakobsweiler kann man per Auto nur über zwei Seitenverbindungen erreichen, die von Straßen nach Dannenfels abzweigen.
Sehr abwechslungsreiche Feldwege laden zum Spaziergang ein, hinüber nach Steinbach, nach Bennhausen, im Bachtal hinunter nach Weitersweiler oder steil in die Höhe zum Berg.

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Ortsgemeinde Jünkerath

Der Ort Jünkerath mit seinem Ortsteil Glaadt hat ca. 1800 Einwohner und ist direkt an der über 150 Jahre alten Bahnlinie Köln – Trier gelegen. Am 27. Februar 1930 wurde der Ort Jünkerath offiziell gegründet. Somit feierten wir im letzten Jahr, der Corona Pandemie geschuldet leider nur gedanklich, das 90-jährige Bestehen des Ortes. Gewachsen ist der Ort aus dieser Zeit heraus durch die bereits von Graf Salentin Ernst von Manderscheid-Blankenheim (Namensgeber unserer Grund- & Realschule Plus) 1687 gegründete Eisenhütte, die spätere „Jünkerather Gewerkschaft“. Ein weiterer Garant für Arbeitsplätze in der Region war die Deutsche Bundesbahn mit Ihrem Bahnbetriebswerk und dem Rangierbahnhof zur Zugbildung. Zur Schaffung von Wohnraum für die Beschäftigten baute die Rheinische Eisenbahngesellschaft die Eisenbahnersiedlung „Neue Kolonie“, den heutigen Burgbering, der in diesem Jahr 100 jähriges Bestehen feiert. Somit ist der Ort mit dem Bedarf an immer mehr Arbeitskräften gewachsen und erstreckt sich heute wie ein langgezogenes Band an der Bahnlinie und dem Kyllufer entlang.

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Ortsgemeinde Kadenbach

Die Ortsgemeinde Kadenbach gehört zum westlich der Montabaurer Höhe gelegenen Gebiet der Augst.
Kuno von Koblenz vermachte 1070 dem Stift St. Florin einen Teil des Dorfes Kadenbach, das 1110 in seiner ganzen Größe in den Besitz des St. Florinspitals und mit diesem 1216 in den des Deutschordenshauses Koblenz überging. Die Deutschherren besaßen noch 1753 diesen Hof. Kurze Zeit nur bestand der Hof Blechusen in der Gemarkung Kadenbach, von dem noch der Plätzerbach (1326 Blechuserbach) seinen Namen führte.

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Ortsgemeinde Kappel

Die erste urkundliche Erwähnung Kappels erfolgte 1091 in einer Schenkung Kaiser Heinrich III. an das Hochstift Speyer. Mehrere römische Landsiedlungen lagen südlich und östlich des Ortes, weswegen man annimmt, dass der Ort wesentlich älter ist. Kappel liegt an einer Kreuzung zweier wichtiger Straßen, der Hunsrückhöhenstraße und der Straße von Kirn an der Nahe zur Mosel nach Zell. Beide Straßen gehen auf römisch und keltische Wegeverbindungen zurück. Der Turm der evangelischen Kirche ist im Untergeschoss möglicherweise noch romanisch. Das Langhaus wurde 1747 neu erbaut, der Turm erhielt eine Barockform. Die Glocken stammen von 1779. Die Kirche war von ihrer Erbauung ab bis 1899 eine Simultankirche. Die katholische Kirche wurde 1898/99 in neugotischem Stil nach den Plänen des Kölner Architekten Eduard Endler errichtet. In der Kirche befindet sich ein Steinrelief aus dem 17. Jahrhundert, das die Grablegung Christi darstellt. In der Kastellauner Straße steht ein sehenswertes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, das Heimathaus "Krone". Die fast 200 Jahre betriebene Gaststätte beherbergt heute ein kleines Museum. Die Besucher bekommen einen Einblick in die baulichen, sozialen und wirtschaftlichen Lebensverhältnisse auf dem Land im 19. Jahrhundert mit teilweise originalen Möbeln aus der Zeit um 1890-1920

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Ortsgemeinde Kirrweiler

Kirrweiler ist die ehemalige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Speyer. In ihren Mauern befand sich das bischöfliche Oberamt mit einem großzügigen Wasserschloss. Reste der alten Ortsummauerung zeugen von der reichen Vergangenheit und bilden heute die stimmungsvolle Kulisse für einen traumhaften Urlaub. Barocke Anwesen, alte und moderne Winzerhöfe und blumenbewachsene Fassaden prägen das Bild. Heute leben in Kirrweiler ca. 2.100 Einwohner. Rund 600 Hektar Weinberge bilden ein Rebenmeer rund um den Ort und geben Gelegenheit zu ausführlichen Radtouren und Spaziergängen. Die Verbandsgemeinde Maikammer führt die Verwaltungsgeschäfte der Ortsgemeinde Kirrweiler.

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Ortsgemeinde Kludenbach

Erstmals schriftlich erwähnt wird Kludenbach 1173 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Springiersbach (Ritter Richard von Clodenbach). Vor- und frühgeschichtliche Grabhügel bei der Höhe 466, südlich von Kludenbach zeugen von frühen menschlichen Spuren. Kludenbach lag im sponheimischen Amt Kirchberg. Die Grafen von Sponheim besaßen einen Hof zu Kludenbach. Die Zehntrechte hatten die Grafen von Sponheim und Ritter von Wildberg. Nordwestlich von Kludenbach lag die Wüstung "Lampenrode". Es wird vermutet, dass die heutige Lampertsmühle ein Relikt dieser 1310 erstmals urkundlich erwähnten Siedlung war. Im 19. Jahrhundert wurde östlich der B 421 Erz abgebaut.

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Ortsgemeinde Knittelsheim

Ein Dorf mit Historie und Gemütlichkeit Die mit rund 1050 Einwohnern kleinste Gemeinde der Verbandsgemeinde ist ein beschauliches Dorf mit historisch gewachsenem Ortskern und liegt am Rande der Queichau. Ehemals von Landwirtschaft geprägt, hat sich Knittelsheim zu einer vorbildlichen Wohngemeinde entwickelt. Durch die Erschließung des Neubaugebietes „Im Mittelsand“ wurde Wohnraum für junge Familien geschaffen. Aktive Bürgerinnen und Bürger gestalten ein reges DorflebenWillkommen in Knittelsheim Der „Römerplatz“ mit der Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1816 bildet die Ortsmitte. Hier findet man reizvolle historische Fachwerkshäuser und einen alten Bestand an Kastanienbäumen. Eine Besonderheit Knittelsheims sind die Queichtalwiesen zwischen Knittelsheim und Ottersheim. Sie werden an insgesamt 6 Tagen im Jahr bewässert. Eine seit über 500 Jahren praktizierte Technik, bei der die Queich an mehreren Stellen angestaut und das Wasser über Bewässerungsgräben in die Wiesen geleitet wird. Diese Bewässerung sichert den Landwirten gute Heuernten, und es können Pflanzen und Tiere hier leben, die auf Feuchtigkeit angewiesen sind. Besonders deutlich wird dies am Beispiel des Weißstorchs, der seit 2001 wieder erfolgreich brütet – auch mit Unterstützung der Storchenfreunde Knittelsheim, die allein zwölf Nester angelegt und zwei Webcams installiert haben, mit denen man die Störche gut beobachten kann. Die Knittelsheimer „Katzen“, wie sie sich selbst nennen, werden ihrem Ruf gerecht und sind, wie es ihr Name vermuten lässt, sehr agil und vielseitig engagiert. Alle zwei Jahre küren sie anlässlich der Knittelsheimer Kerwe das „Knillsemer Kätzel“ als Symbolfigur der Gemeinde. Bei ihren zahlreichen öffentlichen Auftritten repräsentiert diese Hoheit anmutig das über 1200 Jahre alte, historisch gewachsene Dorf. Neben sportlichen Wettkämpfen, nicht zuletzt auf dem Fußballplatz, wird in Knittelsheim auch gerne gefeiert. Die Gemeinde ist bekannt für ihr Flammkuchenfest, das bei Einbruch der Dunkelheit mit dem Johannisfeuer seinen Höhepunkt erreicht.

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Ortsgemeinde Kordel

Kordel mit seinen rund 2300 Einwohnern liegt sehr idyllisch in einem Talkessel der unteren Kyll. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Burg-Ramstein und Hochmark sowie der 1953 eingegliederte Ortsteil Kimmlingen. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1023. Zeugnisse der Kordeler Geschichte sind jedoch wesentlich älter als ein Jahrtausend, sie gehen bis in die späte Altsteinzeit zurück.

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Ortsgemeinde Kriegsfeld

Wenn man von Rheinhessen herüberkommt, ist Morschheim die erste Ortsgemeinde. Die L 401 führt dicht am Dorf entlang. Früher gab es natürlich keine Umgehung. Vielmehr ging die große Straße Napoleons direkt durch den Ort. Nach wie vor heißt sie dort Kaiserstraße.
Einen besseren Überblick bekommen wir, wenn wir Morschheim von der Waldseite her betrachten. Es zieht sich nämlich gemächlich einen Abhang hinunter. Die Gassen enden bei einem schönen Aussichtspunkt, von wo man, kastanienbeschattet, weit ins Tal hinabblicken kann.
Dieses Tal hat sich die Selz im Laufe der Zeit herausgebuddelt. Das Ortsbild wird von Baumgruppen aufgelockert. An den Seiten hat sich Morschheim Neubaugebiete zugelegt. Die Kirche sitzt wie eine vorsichtige Glucke unter den Häusern.
Schnell ist man von hier aus in Kirchheimbolanden oder in Alzey, den beiden naheliegenden Städten. Nur muß man in jedem Falle "hinunter", in eine Senke nämlich. Das Dorf hingegen, bei 300 Metern, liegt "oben".

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Ortsgemeinde Kuhardt

Die Ortsgemeinde Kuhardt liegt in der Südpfalz im Landkreis Germersheim und gehört zur Verbandsgemeinde Rülzheim.

Zur Ortsgemeinde gehört auch die KiTa „Schatzkiste“, der für die Unterhaltung der Gebäude und öffentlichen Flächen verantwortliche Bauhof, die Cohartis-Grundschule sowie die Betreuende Grundschule. Mit rund 2.000 Einwohnern ist das ehemalige Tabak- und Zieglerdorf heute eine attraktive Wohngemeinde, die für ihren starken Gemeinschaftssinn und ihr aktives Vereinsleben bekannt ist.

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Ortsgemeinde Langsur

An der Sauermündung liegt die Gemeinde Langsur, zu der die Ortsteile Metzdorf, Grewenich, Mesenich

und Wasserbilligerbrück zählen.

Die erste urkundliche Erwähnung fand Langsur 978 unter der Bezeichnung "Longasura" als Schenkung von Erzbischof Egbert an die St.-Maternus-Kirche in Trier. "Sura" bezeichnet vermutlich den Flussnamen der Sauer, mit "longa" ist die langgestreckte Form des Ortes gemeint. Die Ursprünge liegen jedoch viel weiter in der Vergangenheit, wie prähistorische Funde aus der Jungsteinzeit belegen. Aus römischer Zeit stammen Funde wie der Kopf einer Bacchusstatue und römische Ziegelreste, die in der Nähe der Langsurer Kirche gefunden wurden. Die Herrschaft der Römer wurde 481 durch Chlodwig I. endgültig beendet und Langsur dem fränkischen Reich eingegliedert.

Heute ist Langsur die größte Weinbaugemeinde der Verbandsgemeinde Trier-Land. Angebaut wird in erster Linie der Elbling, der auf eine römische Rebe zurück zu führen ist.

Die traditionell guten Verbindungen zum Nachbarland Luxemburg manifestieren sich u. a. auch durch gemeinsame Projekte wie das am luxemburgischen Sauerufer gelegene Internationale Abwasserklärwerk Mompach/Trier-Land oder das deutsch-luxemburgische Feuerwehrgerätehaus in Born, das die Wehren aus Born/Lux. und Metzdorf gemeinsam nutzen. Und die gemeinsam betriebene Deutsch-Luxemburgische Tourist-Information in Wasserbilligerbrück.

Langsur ist durch mehrere Brücken mit dem Nachbarland Luxemburg verbunden. Architektonisch besonders auffällig ist die Radweg- und Fußgängerbrücke in Metzdorf. Neben der Pfarrkirche in Langsur ist der Gewölbekeller aus dem 17. Jahrhundert sehenswert, der auch als Veranstaltungsort genutzt wird. Beachtenswert sind des Weiteren die Kirchen in den Ortsteilen Grewenich und Mesenich sowie der Kirchturm

in Metzdorf, der aus dem 12. Jahrhundert stammt.

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Ortsgemeinde Laufersweiler

Erste Siedlungsspuren auf der Gemarkung von Laufersweiler sind in der Bronze- und Hallstattzeit (1800-600 v. Chr.) zu datieren. Laufersweiler wurde erstmals 1283 urkundlich erwähnt und gehörte zum Hochgericht Rhaunen. Die Katholische Kirche wurde 1842 erbaut, aufgrund dessen, dass die Vorgängerkirche 1839 durch einen Brand zerstört wurde. Das ehemalige Rahaus "Auf der Linde" steht in direkter Nähe zu der Kirche. Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert. Ein sehr markanter Vorbau auf der Nordostseite diente in früherer Zeit dem "fahrenden Volk" als Unterstand. Über dem Satteldach erhebt sich der Glockenstuhl mit der alten Dorfglocke von 1841. Die Gemeinde nutzte das Gebäude als Spritzenhaus, Gefängnis und Backhaus. Heute wird das alte Rathaus für Familienfeierlichkeiten und als Versammlungsraum genutzt. In Laufersweiler befindet sich die einzige noch erhaltene Synagoge des Rhein-Hunsrück-Kreises. Seit dem 18. Jahrhundert ist für Laufersweiler eine jüdische Gemeinde nachweisbar. Erstmals bezeugt ist eine Synagoge im Jahre 1825. Diese wurde in der Progromnacht am 09. November 1938 innen völlig zerstört, aber wegen der hohen Brandgefahr für die umliegenden Anwesen nicht angezündet. 1955 erwarb die Gemeinde das Grundstück. Die Synagoge wurde im April 1985 unter Denkmalschutz gestellt. 1986 erfolgten umfangreiche Restaurierungsarbeiten.

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Ortsgemeinde Lautersheim

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Ortsgemeinde Lautzenhausen

Zahlreiche frühe Siedlungsspuren auf der Gemarkung Lautzenhausen belegen, dass das Gebiet schon lange vor der urkundlichen Ersterwähnung des Dorfes besiedelt war. Die Bodenfunde reichen zurück in die Eisenzeit. Erstmals urkundlich erwähnt wird Lautzenhausen in einer Urkunde von 1338. Die Grafen von Sponheim, die als Besitzer der Burg Dill unter anderem auch in Lautzenhausen Herrschaftsrechte ausübten, übertrugen Teile der Burg mit den dazugehörigen Orten dem mächtigen Erzbischof Balduin von Trier. Bis in die 50er Jahre war der Ort landwirtschaftlich geprägt, mit dem Bau des Flughafen Hahns, wurde diese Entwicklung jedoch grundlegend verändert. Dieser Umbruch hinterlässt bis heute Spuren im Ort Lautzenhausen; durch Bevölkerungszuwachs und Ausweisung von Bau- und Gewerbeflächen sowie Zuwächse von Verkehrsströmen. Trotz diverser Veränderungen im Umfeld Lautzenhausens, sind doch noch viele dörfliche Strukturen erhalten geblieben.

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Ortsgemeinde Leimersheim

Die Ortsgemeinde Leimersheim liegt in der Südpfalz im Landkreis Germersheim und gehört zur Verbandsgemeinde Rülzheim.

Leimersheim verfügt über eine Kindertagesstätte, eine Grundschule, eine Betreuende Grundschule sowie einen gemeindeeigenen Bauhof zur Unterhaltung der öffentlichen Gebäude und Flächen. Mit rund 2.600 Einwohnern verbindet die Gemeinde ihre traditionsreiche Geschichte als ehemaliges Fischerdorf am Rhein mit einer hohen Lebensqualität und einem aktiven Vereinsleben.

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Ortsgemeinde Leuterod

Leuterod mit dem Ortsteil Hosten liegt am Fuße des geschichtsträchtigen Malbergs, um den sich viele Sagen ranken. Urkundlich gesehen reichen beide Orte weit zurück. Als erste urklundliche Nennung gilt für Leuterod das Jahr 1362, für Hosten 1311. Nach dem Bau der Kirche St. Josef wird Leuterod eigene Pfarrei Leuterod –Ötzingen 1895.

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Ortsgemeinde Lindenschied

Lindenschied wurde erstmals 1086 urkundlich erwähnt. Der Ort lag bis in die jüngere Geschichte hinein stets im Grenzbereich verschiedener Territorien. Streitigkeiten um Grenzen und Rechte zwischen Wild- und Rheingrafen und den Sponheimer blieben nicht aus. So musste Erzbischof Gerlach von Mainz 1354 einen Streit zwischen Walraum, Graf von Sponheim und dem Ritter Heinrich Schetzel von Lorch schlichten. Bereits im Mittelalter gehörte Lindenschied zur Pfarrei Hausen. Die heutige evangelische Kapelle, um die Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut, war bis 1908 simultan und wurde dann den evangelischen Einwohnern überlassen. Es ist ein einfacher Bruchsteinbau mit dreiseitigem Chorschluss. 1908/09 wurde die katholische Herz-Jesu-Kapelle nach den Bauplänen des Kölner Architekten Eduard Endler auf der Südseite des Ortes errichtet. Früher gab es im südöstlichen Gemarkungsteil zu Dickenschied hin mehrere Schiefergruben, in denen der traditionelle Dachschiefer abgebaut und verarbeitet wurde.

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Ortsgemeinde Lug

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