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Ortsgemeinde Bolanden

Aus dem Norden der Verbandsgemeinde nun ein Sprung zurück in die Nähe der Kreisstadt, nach Bolanden. Vom Schlossberg blicken wir hinunter aufs Dorf. Es hat eine hübsche Lage, kraxelt mit umfangreichen Neubaugebieten die Höhen hinauf, ist waldnah, mit dem Donnersberg als Wächter. Zahlreiche Funde zeigen: Schon in der Vorzeit hat man sich hier mehr oder weniger häuslich niedergelassen.
Niedlich aus luftiger Höhe das Rathaus und ein bisschen links davon das Bürgerhaus. Spaziergänger kommen auf ihre Kosten, in welche Richtung sie auch laufen. Hübsch ist der Fußweg gleich zu Füßen des Burgbergs am Hofwiesbach entlang - das Gelände des Gängelstocks. Und dann das Waldgebiet in Richtung Bennhausen oder Dannenfelser Mühle mit dem Donnersberg-Panorama.
Bolanden - ein ungemein historischer Ort. Er entwickelte sich im Gefolge von Burg und Kloster, wurde kurpfälzisch und später nassau-weilburgisch. Seine frühere Bedeutung zeigt sich auch im Namen der Kreisstadt Kirchheimbolanden: Unter den vielen Kirchheims, die es landauf, landab so gibt, wurde es dadurch identifiziert, daß es bei Bolanden zu finden war, dem geschichtlich zunächst viel bekannteren Ort.

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Ortsgemeinde Bornheim

Bornheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich an, innerhalb derer sie gemessen an der Einwohnerzahl die kleinste Ortsgemeinde darstellt. Bornheim ist durch die Aktion Pfalzstorch bekannt, die erfolgreich eine Wiederansiedlung des Weißstorchs betreibt und hier ihren Sitz hat.

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Ortsgemeinde Bubenheim

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Ortsgemeinde Bärenbach

Bärenbach gehörte wie Sohren 1301 zum Reichslehen des Grafen Eberhard von Sponheim-Kreuznach. Nachdem die Sponheimer die Siedlung erworben hatten, kam sie zum Amt Kirchberg. Im Jahre 1600 waren die Zehntherren die Junker von Wiltberg, der Landschreiber von Kreuznach Gerhard Patrik und die Herren von Bellenhofen. Holzrecht besaß die Gemeinde im Wald Schwarzerstrut.

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Ortsgemeinde Büchenbeuren

Büchenbeuren ist eine anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde. 1301 wurde das Dorf in einer Urkunde des Grafen Eberhard von Sponheim erstmals erwähnt. Die im Zentrum gelegene eindrucksvolle Evangelische Kirche wurde 1838 - 1840 im Stile Schinkels erbaut. Das Orgelprospekt wurde von der berühmten Orgelbauerfamilie Stumm aus Sulzbach gestaltet. Die Glocke stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist mit frühgotischer Umschrift und Verzierungen versehen. In der ehemaligen Volksschule, Hauptstraße 73-75, hängen zwei Wandgemälde des bedeutenden Hunsrückmalers Friedrich Karl Ströher, Irmenach (*3.9.1876, + 14.12.1925). Im Jahr 1970 wurde die damalige Verbandsgemeinde Büchenbeuren in einer Verwaltungsreform mit den Ämtern Gemünden und Kirchberg zur Verbandsgemeinde Kirchberg zusammengefasst. Das Verwaltungsgebäude, das sog. "Alte Amt" schmückt das Ortsbild allerdings noch heute.

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Ortsgemeinde Dannenfels

Wenn die Obstbäume blühen, ist der Blick auf den Ort am Hang besonders interessant: Vorn der Frühling mit dem Blütenteppich, oben am Berg allenfalls Vorfrühling in zarten grauörtlichen Farbtönen.
Die Lage ist für den Anbau von Obstgehölzen sehr geeignet. Der Donnersberg schützt vor rauhen Winden, ein mildes Höhenklima sozusagen. Da zeigt sich auch an der großen Zahl von Edelkastanien, die hier gedeihen.
Oberhalb des Ortes, der als einziger in der Verbandsgemeinde die 400-Meter-Marke erreicht, steigt das Gelände um weitere 200 Meter steil an. Der Hang ist schroff. Die Straße hat es schwer, sich einen Weg nach oben zu bahnen. Viele Wanderwege führen in den Bergstock hinein und halten Ausblicke erster Qualität bereit.
Dannenfels, für den Fremdenverkehr wie geschaffen, ist anerkannter Erholungsort und hat auf Bundesebene einen Preis für "familienfreundliche Ferienangebote" bekommen. Schon bald ist Dannenfels hoffentlich anerkannter "Luftkurort". Aus der Bausubstanz ragt die Kirche heraus, 17. Jahrhundert, mit einer Orgel aus dem Hause Stumm, das Pfarrhaus, das Donnerberghaus, Höfe mit Fachwerk, der Kastanienhof. Ein Studienhaus der BASF ist vorhanden und weiter oben das Frauenkloster Gethsemani, die frühere "Villa Donnersberg".
Das Dorf hat eine seltsame Geschichte, weil es im Mittelalter schon einmal zur Stadt erklärt worden ist. Diese Rangerhöhung, die Graf Philipp von Sponheim 1331 beim Kaiser erreichte, blieb aber wirkungslos. Entfernt von Durchgangsstraßen, verlassen vom Sohn des Grafen, der den Herrschaftssitz nach Kirchheim verlegte, blieb Dannenfels ein sponheimisches und später nassau-weilburgisches Dorf. Reste der Burg Tannenfels, die im Bauernkrieg zerstört wurde, findet man gleich oberhalb des Ortes im Wald.

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Ortsgemeinde Darstein

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Ortsgemeinde Daubach

Die Ortsgemeinde Daubach gehört zu den südlich von Montabaur gelegenen Gelbachhöhen.
"Dupach", und das heißt vermutlich Schwarzbach, wird der Ort genannt, als er erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1343 auftaucht. Allerdings wohnten hier schon etwa 500 Jahre vor Chr. Menschen, wie es ein Urnenfeld aus der Hallstattzeit beweist. Später teilte das Dorf seine Geschichte stets mit der Montabaurs und blieb bis in die Nachkriegsjahre ein Dorf kleiner Bauern und Handwerker. An der L 326 5 km südlich von Montabaur liegt der Ortskern in der Quellmulde des Daubachs, einem westlichen Nebenbach des Gelbachs. Die Neubaugebiete umschließen ihn im nordwestlich gelegenen Hang.

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Ortsgemeinde Dernbach

Dernbach wurde erstmals am 14.04.1189 in einer Urkunde von Kaiser Barbarossa erwähnt. Durch den Fund eines jungsteinzeitlichen Steinbeils wurde aber belegt, dass bereits seit ca. 5000 Jahren Menschen durch das Dernbachtal streifen.

Heute ist Dernbach ein idyllisch gelegener Ort im Pfälzer Wald mit einer sehr guten touristischen Infrastruktur. Zahlreiche gut markierte Wanderwege rund um Dernbach und zu den Burgen des Tales schaffen einen idealen Ausgangspunkt für Wanderer und Mountainbiker. Ein Dutzend Waldhütten rund um das Dernbachtal laden zur Rast ein und locken –ebenso wie die Dernbacher Gastronomen - mit deftigen Spezialitäten und gutem pfälzer Wein. Der Nordic Walking Parc mit unterschiedlich schwierigen Touren bietet ideale Voraussetzungen zur Ausübung dieses Sports. Besichtigen Sie auch die frühgotische katholische Kirche und die Holzkanzel aus dem 16.Jh. in der prot. Kirche.

Die Gemarkungsfläche beträgt 386 ha, davon Wald 246 ha. In Dernbach wohnen 498 Menschen.

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Ortsgemeinde Dickenschied

Um 1186 fand Dickenschied erstmalige Erwähnung in einer Urkunde des Papst Urban III. Die heutige Katholische Pfarrkirche der 14. Nothelfer aus den Jahren 1842/1844 wurde zunächst als Silmutankirche erbaut. Nach dem Zerfall des Simultaneums errichteten die evangelischen Gemeindemitglieder eine neue Kirche. Besonders sehenswert sind die Holzpfosten der Orgelbühne mit ihren Jugendstilornamenten. Auf dem Friedhof in Dickenschied findet man das Grabmal des im KZ Buchenwald ermordeten Pfarrers Paul Schneider (1897-1939). Dieser widersetzte sich nicht nur einmal dem Nationalsozialismus und wurde so als "Prediger von Buchenwald" bekannt. Dickenschied ist ein durch Landwirtschaft geprägter Ort, mit nach wie vor auch handwerklichen Traditionen. Die zahlreichen handwerklichen Betriebe veranstalten in regelmäßigen Abständen die Dickenschieder Handwerker- und Gewerbeschau, die mittlerweile weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist

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Ortsgemeinde Dill

In Sichtweite der beiden Wanderwege „Römerstraße“ (von Trier nach Mainz) und „Sponheimer Weg“ (von Bad Kreuznach nach Traben –Trarbach) liegt der Ort Dill mit der gleichnamigen Burg. Die wohl bedeutendste Straßenverbindung, die über den Hunsrück führte, war die Römerstraße von Bingen über Kirchberg nach Trier. Diese historische Wegeverbindung ist heute unter dem Namen "Ausoniusstraße" bekannt und ist als Wanderweg ausgewiesen. Oberhalb von Dill, nur wenige Meter vom Staatswald entfernt, wurde in den achtziger Jahren ein römischer Limes-Wachtturm (den es dort tatsächlich nie gegeben hat) als Aussichtsturm an besagter römischer Wegeverbindung errichtet. Wer den Turm über zwei Leitern besteigt, kann von hier aus nicht nur die Weiten des Hunsrücks überblicken und die Terasse der Römerstraße verfolgen, sondern hat auch einen herrlichen Blick auf den nahe gelegenen Ort Dill mit seiner markanten Burgruine. Der Burgfels wird vom Sohrbach umflossen. Ob es sich bei der urkundlichen Erwähnung eines Landegerus de Tila im Jahre 1090 um einen Adeligen von der Burg handelt, darüber sind sich Historiker noch nicht einig. Als gesichert gilt eine Urkunde des Klosters Springiersbach aus dem Jahr 1107, in der ein Adalbert de Dille als Zeuge genannt wird. Über Adelheid von Mörsberg kam die Burg in den Familienbesitz der Grafen von Sponheim. Sie diente zunächst wohl der Sicherung und dem Ausbau des sponheimischen Territoriums, das sich von der Mosel über den Hunsrück bis in den Naheraum erstreckte. Trotz mehrerer Teilungen der Grafschaft blieb Burg Dill stets ungeteilter Besitz aller späteren Gemeinsherren der Grafschaft Sponheim. Der historisch gewachsene Ortskern von Dill, der sich um den Burgberg schmiegt, beeindruckt mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern aus der dem 18. und 19. Jahrhundert. Insbesondere fallen bei einigen Fachwerkhäusern die eigentümlichen ovalen Fenster zwischen dem Obergeschoss und der Dachtraufe auf. In der Fachsprache wird diese architektonische Besonderheit als „Trempelwand“ bezeichnet.

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Ortsgemeinde Dillendorf

Der Ort Dillendorf wurde erstmalig 1338 in einem Lehensbrief des Grafen Johann von Sponheim erwähnt. Im Staatsforst Brauschied finden sich noch heute eine größere Gruppe von keltischen Hügelgräbern. Der ca. 1,5 km entfernte Ortsteil Liederbach ist kein gewachsenes Dorf, sondern wurde in den 1960er Jahren als Wohnsiedlung für die amerikanischen Stationierungsstreitkräfte sowie deren Familienangehörigen der "Hahn Airbase" erbaut. Die historische Wegeverbindung "Ausoniusstraße" verläuft von Bingen nach Trier auch durch den Hunsrück und durch die Gemarkung Dillendorf. Zur militärischen Sicherung ihrer eroberten Gebiete, legten die Römer eine Vielzahl von Handels- und Militärstraßen an, wobei die Ausoniusstraße wohl eine der bedeutendsten war. Heutzutage ist die Römerstraße als Wanderweg ausgewiesen.

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Ortsgemeinde Dimbach

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Ortsgemeinde Dreisen

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Ortsgemeinde Ebernhahn

Urkundlich zum ersten Mal eindeutig im Jahre 1324 als Evernhan erwähnt, gehört Ebernhahn zu den jüngeren Westerwalddörfern und tritt im Verlauf des Mittelalters kaum in Erscheinung. Nach den verheerenden Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) zählte es zusammen mit dem benachbarten Siershahn gerade noch 42 Einwohner.
Ebernhahn, dessen Name sich aus dem althochdeutschen Wort hag für „Gehege“ oder „Hain“ herleitet (übersetzt also etwa: „zum Gehege des Ebers gehörig“), stand bis 1803 unter kurtrierischer, dann unter nassauischer, ab 1866 schließlich unter preußischer Verwaltung und zählt seit 1971 zur Verbandsgemeinde Wirges, seit 1974 zum Westerwaldkreis mit der Kreisstadt Montabaur.

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Ortsgemeinde Einselthum

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Ortsgemeinde Eitelborn

Um 1300 gelangten die Helfensteiner, die als Ministerialen im Dienste des Erzbischofs von Trier standen, in den Besitz des Herrenhofes "Denzinrode" (heute Denzerheide) bei Eitelborn. 1310 erbaute Heinrich von Helfenstein an beherrschender Stelle über dem Tal des Emsbaches die Sporkenburg, so genannt nach dem Bannforst. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) zerstörten die Franzosen die Burg, deren Ruine heute rheinland-pfälzisches Eigentum ist. Das Geschlecht derer von Pfaffendorf mit der Seitenlinie der Meinefelder von Ehrenbreitstein war 1325 und noch 1375 mit dem Dorf Eitelborn belehnt. Diese wurden 1440 von den Helfensteinern abgelöst. Die Herren der Sporkenburg, die Wentz von Niederlahnstein (seit 1524) und die Boos von Waldeck (seit 1729) waren am Eitelborner Hubengericht beteiligt.

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Ortsgemeinde Essingen

Essingen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich an.

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